
Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern e.V.
Organisation für Aus-, Fort-, und Weiterbildung in der Land- und Hauswirtschaft sowie im gesamten Agrarbereich
Jürgen Dexheimer zum neuen vlf-Präsidenten gewählt.
Der Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung e.V. stellt Vorstand und Geschäftsführung neu auf.
m Rahmen der vlf-Jahrestagung 2026 kamen vom 10. bis 12. Juni Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet in Friedrichsdorf (Hessen) zusammen. Im Mittelpunkt stand zunächst die Mitgliederversammlung. Dabei wählten die Delegierten den Vorsitzenden des vlf-Landesverbandes Hessen, Jürgen Dexheimer, zum neuen Präsidenten. Darüber hinaus wurde Brigitte Engemann zur Vizepräsidentin sowie Dagmar Hartleb, René Kolbe, Hans Koller und Armin Weber in den Vorstand gewählt und damit die Führungsgremien des Verbandes für die kommenden Jahre neu aufgestellt.
Der Verband dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstandes für ihr Engagement. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Tanja Göggerle, Stefan Käppeler und Wilhelm Rippel. Präsident Johann Biener, der dem Verband seit 2014 vorstand, schied ebenfalls aus seinem Amt aus und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.
„Ich danke der Mitgliederversammlung für ihr Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand die anstehenden Herausforderungen im Sinne des vlf anzugehen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit im Verband steht das lebenslange Lernen. Wir möchten den Aufbruch aktiv gestalten und dabei unsere Mitglieder sowie die Landesverbände mitnehmen“, erklärte der neu gewählte vlf-Präsident Jürgen Dexheimer im Anschluss an die Mitgliederversammlung.
Im Zuge der Jahrestagung wurde zudem Benjamin Walker zum neuen Bundesgeschäftsführer des vlf berufen. Bereits zum 1. Mai 2026 wurde er vom Deutschen Bauernverband zum stellvertretenden Generalsekretär bestellt und übernimmt in dieser Funktion auch die Geschäftsführung des vlf-Bundesverbandes. „Wissenserwerb endet nicht nach der Aus- oder Fortbildung. Neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Berufsbildung braucht es weiterführende Angebote und Austausch in der Praxis als wichtige Pfeiler einer zukunftsfähigen Landwirtschaft“, betont vlf-Geschäftsführer Benjamin Walker.
Der neue vlf-Bundesvorstand 2026: v.l. Armin Weber, René Kolbe, Brigitte Engemann (Vizepräsidentin), Jürgen Dexheimer (Präsident), Benjamin Walker (Bundesgeschäftsführer), es fehlen Dagmar Hartleb und Hans Koller. Foto: vlf
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung widmete sich die Fachtagung dem Leitthema „Welche Rolle spielt die regionale Landwirtschaft in der Metropolregion Frankfurt (Rhein-Main)?“. In Fachbeiträgen und Diskussionen wurden Perspektiven aus landwirtschaftlicher Praxis, Verarbeitung, Vermarktung und Stadtentwicklung zusammengeführt. Im Fokus standen die Chancen regionaler Wertschöpfung sowie die Herausforderungen durch Flächenkonkurrenz und strukturelle Veränderungen in urban geprägten Räumen.
Den Abschluss des Veranstaltungstages bildete der Festabend, zu dem der vlf-Landesverband Hessen eingeladen hatte. Dabei richtete Daniel Köfer, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, ein Grußwort an die Teilnehmenden. „Landwirtschaftliche Fachbildung ist ein Schlüssel für eine Landwirtschaft, die Tradition bewahrt und Veränderung aktiv gestaltet. Der Verband landwirtschaftlicher Fachbildung steht seit vielen Jahren für Wissen, Weiterbildung, Praxisnähe und Austausch“, erklärte Staatssekretär Köfer.