
Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern e.V.
Organisation für Aus-, Fort-, und Weiterbildung in der Land- und Hauswirtschaft sowie im gesamten Agrarbereich
Der Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung e.?V. hat einen neuen Präsidenten sowie eine neue Vizepräsidentin: Im Rahmen der vlf-Jahrestagung 2026 in Friedrichsdorf wurden Jürgen Dexheimer und Brigitte Engemann vom Vorstand in die Position Präsident und Vizepräsidentin berufen.
Der neue Präsident des vlf Bundesverbandes Jürgen Dexheimer bei der Arbeit auf seinem Betrieb. Foto: Jürgen Dexheimer
Jürgen Dexheimer ist ausgebildeter Landwirt mit Abschluss als Techniker/Agrarbetriebswirt und tief in der Landwirtschaft verwurzelt. Beruflich arbeitet er als Projektleiter bei der Hessischen Landgesellschaft und ist zudem Geschäftsführer des Vereins für landwirtschaftliche Fortbildung im Nassauer Land. Als stellvertretender Vorsitzender des Landesagrarausschusses Hessen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Hünfelden und Mitglied im Landesfachausschuss Landwirtschaft engagiert er sich intensiv für den ländlichen Raum. Auf dem eigenen Betrieb mit Schafen und Rindern betreibt Jürgen Dexheimer aktive Landschaftspflege. Seit über 40 Jahren ist er außerdem als Schiedsrichter auf den Fußballplätzen der Region unterwegs – ein absoluter Familienmensch und „Vereinsmeier“, der das Ehrenamt als Triebfeder unserer Gesellschaft lebt.
Für seine neue Aufgabe setzt Dexheimer klare Schwerpunkte. Ihm ist es ein großes Anliegen, den Bundesverband wieder zu einer starken Stimme für die landwirtschaftliche Aus-, Fort- und Weiterbildung zu entwickeln. „Nach wie vor halte ich es für wichtig, dass wir einen starken Bundesverband haben. Die fachliche Fort- und Weiterbildung in der Landwirtschaft wird hauptsächlich über das Ehrenamt getragen. In keinem anderen Berufsstand ist das so ausgeprägt wie in der Landwirtschaft. In den Bundesländern, in denen die vlf-Verbände stark sind, wird hier Unermessliches geleistet. Diese Arbeit gilt es zu unterstützen und zu fördern.“ Gleichzeitig sieht Dexheimer die Notwendigkeit, den Bundesverband organisatorisch und inhaltlich neu auszurichten: „Leider ist die Arbeit im Bundesverband in den vergangenen Jahren etwas ins Hintertreffen geraten. Durch personelle Veränderungen, insbesondere im Vorstand und in den Arbeitsgemeinschaften, konnten wir nicht an die erfolgreichen Vorjahre anknüpfen. Deshalb gilt es jetzt, ein neues Netzwerk für die Aus- und Weiterbildung in der Landwirtschaft – und perspektivisch in der gesamten Grünen Branche – aufzubauen und gemeinsam weiterzuentwickeln.“